Diese Gartenordnung bildet einen Bestandteil der Vereinssatzungen und des Unterpachtvertrages, weshalb jedes Mitglied verpflichtet ist, auch die Bestimmungen der Gartenordnung einzuhalten.

 

§ 1 Gartenbenützung und Bewirtschaftung

Die Kleingartenparzellen dürfen nur zu dem hiefür vorgesehenen Zweck benützt werden. Die Benützung des Kleingartens als Jahreswohnung ist verboten! Eine ackermäßige Bewirtschaftung ist nur zum Teil bei größeren Parzellen über 500 Quadratmeter gestattet. Mit den geernteten Gartenprodukten darf kein Handel betrieben werden. Die Parzellengrenzen sind genauestens einzuhalten. Die Bearbeitung des Kleingartens hat ausschließlich durch das Mitglied oder dessen nächste Familienangehörige zu erfolgen. Nur in zwingenden Fällen dürfen mit vorheriger schriftlicher Zustimmung der Vereinsleitung und des Generalpächters vorübergehend auch fremde Personen die Gartenbearbeitung vornehmen. Aus dieser
Zustimmung können irgendwelche Rechte nicht abgeleitet werden. Eine ganze oder teilweise Untervermietung oder Weiterverpachtung ist ausnahmslos verboten und hat den sofortigen Entzug des Gartens zur Folge. Jeder Gartenbesitzer ist verpflichtet, seine ihm zugewiesene Parzelle gärtnerisch weitestgehend auszunützen und den Ertrag im eigensten Interesse zu steigern. Jedes Mitglied hat seine Parzelle jederzeit in gepflegtem, unkrautfreiem und sauberen Zustand zu erhalten, damit kein Anlass zu einer abfälligen Kritik oder zu einer Schädigung gegeben ist.

 

§ 2 Bepflanzung

Bei jeder Anpflanzung hat der Gartenbesitzer stets auch auf die Kulturen der Nachbarn entsprechend Rücksicht zu nehmen. Das Regulativ der Zentral-Obstbaufachgruppe muss bei Neupflanzungen unbedingt eingehalten werden. Vor der Pflanzung von Obst- und Zierbäumen ist mit dem Vereinsfachberater das Einvernehmen zu pflegen und dessen Genehmigung einzuholen. Die Anpflanzung von besonders groß werdenden Bäumen und Sträuchern, Allee- und Waldbäumen sowie Nussbäumen ist nicht gestattet. Äste und Zweige, die in die Nachbargärten störend hineinragen, sind zu entfernen. Äste, die in die Gruppenwege hineinragen, sind so zu halten, dass sie nicht tiefer als zwei Meter vom Weg reichen. Gesunde Pflanzenabfälle aller Art sind fachgemäß zu kompostieren. Der Komposthaufen ist so anzulegen, dass er den Nachbar nicht stört und das Schönheitsbild des Gartens nicht beeinträchtigt. Er muss auch so gehalten werden, dass Belästigungen für die Umgebung vermieden werden. Das Verbrennen nicht kompostfähiger Abfälle und Rückstände ist nur in der Zeit vom 15. Oktober bis 15. April gestattet.

 

§ 3 Schädlingsbekämpfung

Jeder Gartenbesitzer ist zur Bekämpfung von Pflanzenschädlingen sowie aller sonstigen Schädlinge (Ratten, Mäuse usw.) verpflichtet. Den gesetzlichen Vorschriften sowie den Anordnungen der Vereinsleitung und des Fachberaters ist fristgerecht Folge zu leisten. Die zur gemeinsamen obligatorischen Schädlingsbekämpfung bestimmten Organe dürfen hieran nicht behindert werden. Sämtliche Spritzungen mit bienengefährlichen Pflanzenschutzmitteln dürfen nur in den Abendstunden, wenn der Bienenflug beendet ist, vorgenommen werden. Dem Auslichten älterer Obstbäume ist größtes Augenmerk zuzuwenden. Ebenso müssen abgestorbene oder von gefährlichen Schädlingen befallene Äste, Bäume und Sträucher
sofort aus dem Kleingarten entfernt werden und dürfen nicht im zerschnittenen Zustand dortselbst gelagert werden.

 

§ 4 Bauausführungen

Neu-, Um- und Zubauten in den Kleingärten einschließlich Kleintierstallungen bedürfen des vorangehenden Einvernehmens mit der Vereinsleitung und dürfen auch nur nach den hierfür geltenden behördlichen Vorschriften ausgeführt werden. Alle Baulichkeiten sind freistehend zu errichten und in eine Richtung zu nivellieren. Sie haben sich in Bauform, Baustoffen und Farbe dem umliegenden Landschaftscharakter anzupassen. Die Verwendung von Dachpappe als Außenwandverkleidung ist unzulässig. Ebenso müssen die Einrichtungen für Koch- und Heizzwecke so beschaffen sein, dass sie eine besondere Anlage zur Ableitung von Abgasen nicht erfordern. Die ordnungsgemäße Erhaltung der bewilligten Baulichkeiten ist unbedingt Pflicht jedes Mitgliedes. Das unbefugte Bauen ist nicht nur ein formales Vergehen gegen die Bestimmungen der Bauordnung, sondern stellt auch einen Kündigungsgrund im Sinne des §12, Abs. 2 des Bundesgesetzes Nr. 6 vom 9. Jänner 1959 dar. Aborte, Dunggruben und Jauchetonnen sind mindestens drei Meter von der Nachbargrenze anzulegen. Eine Geruchsbelästigung, Fliegen- und Insektenplage usw. ist unter allen Umständen Gegenüber der Nachbarschaft und der Allgemeinheit zu verhindern.

 

§ 5 Einfriedungen und Wege

Haupt- und Inneneinfriedungen, letztere höchstens 1m hoch, sind in gefälliger, einheitlicher Art aus guten Baustoffen (Draht- oder Lattenzaun) oder als lebende Hecken herzustellen. Die Verwendung von Stacheldraht, Dornenhecken, Brombeer- und Himbeersträuchern sowie Schilfmatten ist verboten. Bei Außeneinfriedungen kann in einer Mindesthöhe von 1,80m Stacheldraht angebracht werden. Haupteinfriedungen in Form von geschlossenen Holzplanken sind unzulässig. Die Einfriedungen sind von Erde und jeder Bepflanzung freizuhalten. Die Wege innerhalb von Kleingartenflächen dürfen nicht geschlossen betoniert werden. Platten und Trittsteine sind gestattet.

 

§ 6 Wasserbezug

Mit dem Wasser ist stets sparsam umzugehen. Die Verwendung von Berieselungsanlagen, Wassersprengern usw. ist ausnahmslos verboten. Schadhafte Wasseranlagen sind sofort abzusperren. Wird durch die Absperrung auch der Wasserbezug des Nachbarn beeinflusst, ist die schadhafte Anlage sogleich instand zu setzen. Schadensfälle an der Gemeinschaftswasserleitungsanlage sind der Vereinsleitung auf kürzestem Wege anzuzeigen. Änderungen oder Arbeiten an den Wasserleitungsanschlüssen der Gemeinschaftsanlage dürfen nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Vereinsleitung von hiezu berufenen Fachleuten durchgeführt werden.

 

§ 7 Kleintierhaltung

Besitzer von Kleintieren haben die Vorschriften der Fachgruppe einzuhalten. An Nutztieren dürfen im Kleingarten nur Hühner, Kaninchen und Bienen gehalten werden. Das Halten von Großtieren wie Kühe, Pferde, Ziegen, Schafe, Schweine usw. ist in Kleingartenanlagen der Großstädte verboten. Eine Kleintierhaltung darf, soweit sie gestattet ist, über den Rahmen des Eigenbedarfes und der gesicherten Futtergrundlage nicht hinausgehen. Kleintierstallungen sind sauber zu halten und müssen der Anzahl der Tiere und ihren Lebensforderungen entsprechen. Sie dürfen nur von außen zugänglich sein und sind in baulicher Verbindung mit den Kleingartenobjekten herzustellen. Stallungen dürfen von der gesamtbebauten Fläche höchstens 10m² einnehmen. Die Stallfußböden müssen wasserundurchlässig sein. Holzfußböden sind unzulässig. Die Haltung der Tiere hat im Sinne des Tierschutzgesetzes fachgemäß und überdies so zu erfolgen, dass eine Belästigung der Nachbarn sowie deren Schädigung, insbesondere der freie Auslauf der Tiere, jedenfalls ausgeschlossen ist. Zur Einhaltung dieser Bestimmungen kann der Landesverband oder dessen Fachexpertenausschuss zu einer Besichtigung veranlasst werden, und jeder Kleintierzüchter und Kleintierhalter ist verpflichtet, diesen Organen den Zutritt zu den Stallungen zu gewähren. Bienenhütten und Bienenstände dürfen freistehend errichtet werden. Sie sind mit der Flugseite in mindestens 7m Entfernung von den Grenzen des Kleingartens und der Zugangswege aufzustellen. Gegen die öffentlichen Verkehrsflächen darf die Flugseite nur
dann gerichtet sein, wenn die Entfernung von diesen mindestens 10m beträgt. Die Mitglieder sind im Interesse einer entsprechenden Kulturenbefruchtung verpflichtet, im Frühjahr dem Durstbedürfnis der Bienen durch Anfüllen der Bottiche Rechnung zu tragen. Hiebei sind auf
dem Wasser sogenannte Schwimmer aufzulegen, um die Bienen vor dem Ertrinken zu bewahren. Kettenhunde müssen entsprechend betreut und jede Tierquälerei muss vermieden werden. Hunde müssen so gehalten werden, dass jede Belästigung und Gefährdung der Nachbarn
vermieden wird. Die Hunde dürfen in den Anlagen nicht frei herumlaufen und sind stets an der Leine zu führen beziehungsweise mit Maulkörben zu versehen. Das Halten vom Katzen ist ausnahmslos verboten. Dem Vogelschutz ist besonderes Augenmerk zuzuwenden. Insbesondere ist die Winterfütterung eine selbstverständliche Pflicht aller Kleingärtner. Das Fangen und Töten der Singvögel ist strafbar.

 

§ 8 Vereinswege und Gemeinschaftsanlagen

Jedes Mitglied ist verpflichtet, den seinen Garten umgrenzenden Anlageweg und insbesondere die Wasserabflussrinnen zu pflegen beziehungsweise rein und unkrautfrei zu halten. Auf den Wegen (Wegrändern) ist jede Ablagerung von Schutt und Abfällen strenge verboten. Bei vorübergehenden Lagerungen und Abstellung von Materialien jeder Art ist vom Mitglied für die Verkehrs- und körperliche Sicherheit vorzusorgen. Dünger und Baumaterialien jeder Art müssen von öffentlichen Wegen binnen kürzester Frist in die Parzelle geschafft und diese Wege wieder gesäubert werden. Eine Anhäufung von Materialien vor und in der Vereinsanlage ist verboten. Die Kosten eventueller behördlicher Anstände bei diesbezüglichen Verstößen trägt das betreffende Mitglied. Beim Zuführen etwa entstandene Schäden an Zäunen, Kulturen oder Wegen sind sofort und sachgemäß zu
beheben, ansonsten diese Behebung auf Kosten des Mitgliedes von der Vereinsleitung erfolgt. Die Entleerung von Senkgruben darf nur an trüben Wochentagen oder bei Regenwetter durchgeführt werden. Das Garagieren von Motorfahrzeugen aller Art innerhalb der Kleingartenanlage ist auf Grund des Wiener Garagengesetzes vom 27. September 1957 grundsätzlich untersagt. Das Befahren der Wege in den Kleingartenanlagen mit Motorfahrzeugen ist nur insoweit gestattet, als die Generalversammlung des Vereins dies ausdrücklich gestattet. Auch die Benützung der
Wege als Kinderspielplatz ist ausnahmslos verboten. Der Errichtung und dem Ausbau sowie der Erhaltung von Kinderspielplätzen ist größtes Augenmerk zuzuwenden. Diese sollen in keiner Kleingartenanlage fehlen. Alle vom Verein geschaffenen Gemeinschaftsanlagen sind mit größter Schonung zu behandeln. Jeder Gartenbesitzer hat das Recht und die Pflicht, jedwede Beschädigung der Vereinseinrichtungen zu verhindern und den Urheber solcher der Vereinsleitung sofort bekannt zu geben. Der Gartenbesitzer ist auch für jeden Schaden haftbar, der durch ihn, seine Familienangehörigen oder seine Gäste an solchen Gemeinschaftsanlagen entsteht.

 

§ 9 Gemeinschaftsarbeit

Der Gartenbesitzer ist verpflichtet, bei der Schaffung und Ausgestaltung von Gemeinschaftsanlagen oder sonstigen wichtigen Arbeiten durch freiwillige Arbeitsstunden über Aufforderung der Vereinsleitung tätig mitzuwirken. Im Falle persönlicher Verhinderung oder Unterlassung
einer Ersatzstellung ist eine von der Vereinsleitung festzusetzende Entschädigung an die Vereinkasse zu erlegen. Die Verweigerung der Arbeits- oder Entschädigungsleistung kann mit der Ausschließung aus dem Verein und der Aufkündigung des Pachtvertrages geahndet werden.

 

§ 10 Allgemeine Ordnung

Der Gartenbesitzer sowie seine Angehörigen und Gäste sind verpflichtet, alles zu vermeiden, was zu Unzukömmlichkeiten führt oder das Gemeinschaftsleben stören kann. Dies betrifft besonders das Lärmen, lautes Musizieren jeder Art (Betrieb von Lautsprechern), Singen,
Pfeifen, Schießen und andere Störungen. Lautsprecher sind so einzustellen, dass sie in der Nachbarbaulichkeit nicht gehört werden. Die Errichtung von Kegelbahnen ist innerhalb der Vereinsanlage untersagt. Der Verkehr der Mitglieder untereinander soll stets freundschaftlich und hilfsbereit sein, um das gute Einvernehmen im Vereinsinteresse zu erhalten. Der Garten und die unmittelbare Umgebung desselben sollen jederzeit einen gefälligen
Anblick bieten. Eine Anhäufung von Gerümpel, Abfällen, Holz und dergleichen ist verboten. Materialien aller Art sollen so aufbewahrt werden, dass sie das Schönheitsbild der Anlage nicht beeinträchtigen. Das Betreten fremder Grundstücke ist in Abwesenheit der Besitzer nur bei Elementarereignissen oder bei Einbrüchen, nach Möglichkeit in Begleitung von Vereinsfunktionären, gestattet. Den Vereinsfunktionären ist der ungehinderte Zutritt zu den Gärten und den daselbst bestehenden Objekten zu gestatten, in dringlichen Fällen auch in Abwesenheit des
Gartenbesitzers. Das Aufhängen von Wäsche ist an Sonn- und Feiertagen mit Rücksicht auf die Allgemeinheit ausnahmslos verboten.
Die Mitglieder, besonders die neu beigetretenen, sind im eigenen Interesse verpflichtet, an Schulungsveranstaltungen und Ausstellungen des Vereines teilzunehmen und sich an jeder Förderung und Hebung des Ansehens der Gartenanlage zu beteiligen. Die gilt insbesondere
auch hinsichtlich einer allfälligen Abgabeleistung von Gartenprodukten zu gemeinnützigen Zwecken. Die eigenmächtige Übertragung des Gartenbenützungsrechtes an Dritte ohne vorheriges schriftliches Einverständnis der Vereinsleitung und des Generalpächters ist rechtsungültig
und wird nicht anerkannt. Will ein Mitglied seinen Kleingarten aufgeben, hat es dies der Vereinsleitung entweder mündlich oder schriftlich bekannt zu geben, welche sofort für einen Gartenübernehmer und entsprechende Ablöse sorgen wird. Eine Übervorteilung des Gartennachfolgers
ist unstatthaft. Die Vereinsleitung kann bei der von ihr bewilligten Übertragungen der Gartenbenützungsrechte eine Umschreibgebühr einheben, deren Höhe die Generalversammlung zu beschließen hat.

 

§ 11 Verstöße gegen die Gartenordnung

Verstöße des Mitgliedes, seiner Angehörigen oder Gäste gegen die Gartenordnung haben nach erfolglosen zweimaligen Verwarnungen mittels eingeschriebener Briefe die Ausschließung des Mitgliedes aus dem Verein und die Aufkündigung des Pachtvertrages (Unterpachtvertrages)
zur Folge. Im Übrigen gelten hiefür auch die Bestimmungen der Vereinssatzungen und des Unterpachtvertrages.

 

§ 12 Besondere Anordnungen

Mit der Überwachung der Einhaltung der Gartenordnung kann die Vereinsleitung Funktionäre bestellen. Besondere Anordnungen der Vereinsleitung werden an den dazu bestimmten Aushängestellen bekannt gegeben, sie gelten für Vereinsmitglieder als kundgemachte Bekanntmachungen,
weshalb solche die Mitglieder zur Beachtung verpflichten.

 

Wichtige Inhalte der Gartenordnung und der Generalversammlungsbeschlüsse

Um während des Sommerbetriebes viel Freude und Erholung bei Ihren Aufenthalten im Garten zu erfahren, werden hier einige Bestimmungen der
Gartenordnung (GO) und Beschlüsse der Generalversammlung (GV) in Erinnerung gebracht, die dazu beitragen sollen, dieses Ziel gemeinsam zu
erreichen:

Allgemeinverhalten:
Die Gartenbesitzer sowie ihre Angehörigen und Gäste werden ersucht sich so zu verhalten, dass das Gemeinschaftsleben nicht gestört wird. Dies betrifft u.a. das Vermeiden von Lärm und anderen Störungen, auch Geruchsbelästigungen. Lautsprecher sind so einzustellen, dass sie im Nachbarhaus nicht gehört werden - beim Fernsehen bitte beachten! Das Verbrennen nicht kompostierfähiger Abfälle ist nicht gestattet.

Mittags- und Feiertagsruhe:
Das Rasenmähen an Sonn- und Feiertagen und das Arbeiten mit elektrischen und anderen Lärm erzeugenden Geräten an Sonn- und Feiertagen sind generell untersagt (GV 10.11.1996), ferner täglich in der Mittagspause von 13.00 bis 15.00 Uhr. Hier sind auch andere Lärmbelästigungen zu vermeiden (z.B. Badlärm). Nur von Oktober bis April ist das Rasenmähen während der Mittagspause gestattet (GV 10.11.1996).

Bautätigkeiten:
In den Monaten Juli und August besteht absolutes Bauverbot, auch für den Innenausbau - ausgenommen sind Reparaturen bzw. Instandsetzungsarbeiten bei Gefahr in Verzug (GV 10.11.1996). In diesem Fall bitte um Meldung an den Obmann.

Wege und Rinnen:
Jeder Gartenbesitzer(-pächter) ist verpflichtet, den an seinen Garten angrenzenden Weg und die Wasserabflussrinnen zu pflegen bzw. rein (z.8. Laub und Baumschnittreste) und unkrautfrei halten. Überhängende Sträucher und Bäume sind zurückzuschneiden. Auf den Wegen (Wegrändern) ist jede Ablagerung von Schutt und Abfällen verboten. Bei vorübergehender Abstellung von Materialien jeder Art ist vom Gartenbesitzer(-pächter) für die Verkehrs- und körperliche Sicherheit vorzusorgen (GO).Jeder Kleingartenbesitzer ist für das "Reinigen"(sichere Begehen) des entlang der Liegenschaft befindlichen Weges verantwortlich ( § 93 StVO).

Auf Grund von Einbrüchen in der Wintersaison wird empfohlen, Leitern u.ä. nach Möglichkeit so zu verwahren, dass sie nicht zum Einsteigen benützt werden können. Abschließend wird ersucht, bei der Entsorgung von Abfällen die Biotonnen bzw. die allgemeinen Mülltonnen entsprechend zu benützen, insbesondere die Bioabfälle nicht zu groß und ordnungsgemäß in die Tonnen zu entsorgen, damit diese auch entleert werden. Dabei muss sich der Deckel schließen lassen. Besonders bei den schwer zu handhabenden großen Biotonnen wird um größtmögliche Reinhaltung der
Umgebung gebeten. Keinesfalls dürfen Gegenstände wie Baumreste etc. neben die Tonnen gelegt werden. Die Tonnen dürfen auch nicht in den Gärten aufbewahrt werden, ausgenommen die privaten Biotonnen. Diese sind von der MA 48 den Besitzern genehmigt und daher auch nur diesen vorbehalten.